Counter Strike: Global Offensive

counter-strike-global-offensiveDas beliebte Mehrspieler-Game Counter Strike: Global Offensive (kurz CS:GO) wurde von dem Studio Valve in Zusammenarbeit mit Hidden Path Entertainment entwickelt. Die Erstveröffentlichung des Online-Taktik-Shooters war am 21.08.2013 und seitdem kann der Multiplayer-CS:GO Titel stetig an die Erfolge seiner Vorgänger wie Counter Strike: Source anknüpfen. Der vierte Titel der Counter Strike-Reihe kann auf Windows, Mac, der Xbox 360 oder der Playstation 3 gespielt werden und bietet somit für die Spieler verschiedene Spielplattformen. Mit einem Metascore von 83 Punkten liegt das Game im oberen Bereich der Wertungen für Videospiele: kein Wunder also, dass es eine solch große Beliebtheit genießt.

Grundlegende Spielmechaniken

Wie auch schon bei seinen Vorgängern üblich, wird bei CS:GO zwischen den Terroristen und der Antiterroreinheit ein spannendes Match ausgetragen. Auf den verschiedenen Spielfeldern, kurz Maps, bekämpfen sich die beiden Fraktionen und müssen verschiedene Missionsziele erfüllen. Das Spiel ist im klassischen Modus in Runden aufgeteilt, zu Beginn startet der Spieler mit vollen Lebenspunkten, die er im Spielverlauf verlieren kann. Sinken diese Punkte aus null, stirbt seine Spielfigur.

Spielszenarien und Missionsziele

counter-strike-global-offensive-missionDie beiden beliebtesten Spielszenarien sind zum einen die Bombenentschärfung, bei der die Terroristen versuchen, eine Bombe zu legen und diese bis zu ihrer Explosion bewachen. Der Konterpart der Antiterroreinheit muss diese in einer bestimmten Zeit entschärfen, sonst geht der Sieg an das gegnerische Team. Beim zweiten Modus, der Geiselbefreiung, muss die Antiterroreinheit eine bestimmte Anzahl computergesteuerter Geiseln aus den Fängen der Terroristen retten, um das Spiel zu gewinnen. Neben diesen Missionszielen werden Punkte und virtuelles Geld durch das Eliminieren gegnerischer Spieler erzielt, von denen zu Beginn jeder Runde Waffen, Munition und andere Ausrüstungsgegenstände gekauft werden können.

Unterschiede zu Counter Strike: Source

Die Neuauflage des Klassikers unterscheidet sich vor allem in Punkto Grafik von seinem Vorgängermodell Counter Strike: Source. Die Texturen bei CS:GO sind deutlich verbessert worden, außerdem sind die Lichteffekte angepasst und generell kommt das Spiel in einem schöneren Look daher. Dies begründet sich vor allem durch die Erscheinungsdaten der beiden Spiele, schließlich kam Counter Strike: Source bereits im Jahre 2004 auf den Markt und kann dementsprechend nur schwer mit aktuellen Grafikansprüchen mithalten. So überrascht es kaum, dass CS:GO im direkten Vergleich mit hübscheren Partikeleffekten und einer ansehnlicheren Grafik im Allgemeinen überzeugen kann.

counter-strike-sourceEin weiterer Punkt, in dem sich die Counter Strike Spiele unterscheiden, sind die verschiedenen Spiemodi. Wohingegen das klassische Counter Strike: Source neben den beiden Standardmodi Geiselrettung und Bombenentschärfung noch die Varianten Assassination des VIPs und Escape zu bieten hatte, wurden diese im neusten Spiel durch den Arsenal-Modus und die Zombie-Mod sowie den Casual-Modus, in welchem es ein vereinfachtes Gameplay mit mehr Gratis-Items zu erkunden gilt, ausgetauscht. Die Macher des Spiels orientierten sich dabei an den vielfach geäußerten Wünschen der Community und implementierten neue Highlights.

Außerdem überzeugt Global Offensive im direkten Vergleich durch seine Tauglichkeit für den E-Sport. Counter Strike: Source konnte sich in diesem Bereich aufgrund seiner großen Trefferboxen nie wirklich durchsetzen, zudem spielte das Waffenverhalten eine negative Rolle. CS:GO hingegen ist mit kleineren Trefferboxen ausgestattet, darüber hinaus wurde der Realismus in Bezug auf das Waffenverhalten enorm erhöht und besonders wichtig: Keine Kisten oder Tonnen können mehr umhergeschossen werden.

Im Bereich der Waffen geht CS:GO mit acht neuen Modellen und zusätzlichem Equipment an den Start, die Kategorien sind jedoch bei beiden Titeln gleichgeblieben. Hier liegen die Unterschiede vor allem in den Details, denn die meisten altbekannten Gegenstände sind weiterhin im Repertoire enthalten.